Sonntag, 31. Juli 2016

Reinfeiern in den Geburtstag

Reinfeiern fängt bekanntlich am Abend vorher an. Ja, und ich habe vor ein paar Tagen entdeckt, dass zu unserem diesjährigen Bardentreffen einer meiner Lieblingssänger kommen sollte: Wolf Maahn.

Und nicht nur war geplant, dass er am Samstag, 30.07.2016 ab 21:30 Uhr ein Konzert auf dem Hauptmarkt geben sollte, er war auch für "Musiker im Dialog" um 18:00 Uhr im Internationalen Haus (im der ehemaligen Kirche des Heiligen Geistspitals) vorgesehen.

Wolf Maahn im Interview bei "Musiker im Dialog"
Der Wetterbericht meldete, dass das Wetter heute noch halten sollte. Und es war wirklich sonnig und warm, keine Regenwolke am Himmel. Ich bin also um 17:20 Uhr losgelaufen und hoffte, einen Platz bei dem Dialog zu ergattern. Und ich hatte Glück. Ich kam um 17:40 Uhr im Internationalen Haus an und sicherte mir einen Platz in der ersten Reihe! Um 18:10 Uhr ging es los: ein Moderator des Bayerische Rundfunks BR2 und Wolf Maahn nahmen auf der Bühne Platz. Eine halbe Stunde lang dauerte das Interview. Es war sehr entspannt und interessant.

Danach ging ich nochmals nach Hause und hätte fast das Konzert verpasst. Ich hatte in Erinnerung, dass es um 22:30 Uhr stattfinden sollte. Aber ich hatte meinen PC an, weil ich das Bild vom Dialog auf Facebook gepostet habe und schaute zum Glück nochmal auf die Seite des Bardentreffens. Und der Schreck war um 21:27 Uhr groß, als ich feststellte, dass Wolf Maahns Konzert um 21:30 Uhr stattfinden sollte.

Wolf Maahn auf dem Bardentreffen in Nürnberg
Ich bin dann sofort los und war um 21:40 Uhr am Hauptmarkt. Zuerst dachte ich, ich würde keinen Platz mehr finden. Aber auf der Treppe gegenüber der Bühne fand ich einen tollen Platz!  Die Stimmung war rießig, die Akustik ebenfalls.

Und ich habe zugehört - bis zum Schluss war ich wie angeklebt auf der Treppe - obwohl ich ja nicht schwindelfrei bin und mich die ganze Zeit am Treppengeländer festgehalten habe - bis 23:05 Uhr.

Wolf Maahn at his best
Langsam ging ich nach Hause. In der Innenstadt war eine Völkerwanderung zu Gange. Ich habe nie so viele Leute in der Innenstadt gesehen, schon gar nicht um diese Uhrzeit! Auf dem Unschlittplatz spielte immer noch die Harfinistin, die ich auf dem Hinweg um 21:30 Uhr bereits gesehen hatte. Ich hielt hier noch ein bisschen an und hörte noch zu.

Zuhause angekommen, warf ich mich in lockere Kleidung, machte einen Piccolo auf - und Punkt 0:00 Uhr läutete auch schon das Telefon und meine Mutter gratulierte mir und wir tranken zusammen einen Geburtstagsschluck - auf dass sich das Wetter im neuen Lebensjahr bessern und ich weniger Migräne haben möge.

Das war das schönste "Reinfeiern" in meinen Geburtstag seit vielen Jahrzehnten.

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