Dienstag, 1. Oktober 2019

7.7.2019: Unfall mit dem Fahrrad

  • 07.07.2019: es fand eine Fahrradrallye vom ADFC statt. Ich bin die kurze Strecke angegangen und war auch schon auf der Rückfahrt, da ging es den Kirchenberg bei der Satzinger Mühle hinunter - und ich stürzte über meinen Lenker. Warum weiß ich nicht, habe ich falsch gebremst? Oder war es rutschig? Es hatte genieselt und der Berg bestand aus Kopfsteinpflaster. Ich fiel auf den Helm aber auch auf den Mund und spuckte Blut, rechtes Handgelenk wurde schnell dick, linker Ellbogen ließ sich nicht mehr gerade biegen.

    Ein Fußgänger (der oben am Kirchenberg wohnt und mit seinem Hund Gassi ging) hat die Sanitäter gerufen und mein Fahrrad dann in seinem Schuppen untergestellt (die Sanitäter kannten ihn und meinten, er sei vertrauenswürdig).

    Ich wurde mit den Sanitätern in die Erler-Klinik gefahren und wurde dort erstversorgt: Distale Radius-Mehrfraktur rechts und eine Radiusköpfchenfraktur am linken Ellbogen. Ich bekam Gipsschienen und wurde nach Hause entlassen, um am nächsten Tag einen Termin für eine Operation zu machen.

  • 08.07.2019: Zahnarzt schaute sich die Zähne an, einer war zur Hälfte ausgeschlagen und wurde aufgebaut, sie stellte fest, dass die Zähne locker waren und ich sollte die nächste Zeit nichts abbeißen, evtl. müssen die Zähne wurzelbehandelt werden. Der rechte Daumen und dann auch der Zeigefinger wurden nachmittags schmerzhaft pelzig. In der Notaufnahme wieder in der Erler-Klinik schickte man mich wieder weg, denn ich hatte ja Vormittags einen Termin für eine Operation für den 16.07. bekommen. Die Schmerzen war sehr stark.

  • 09.07.2019: ich stellte mich in der Sprechstunde im Fürther Klinikum vor, dort sagte man mir, ich solle für eine stationäre Aufnahme meine Sachen holen und dann nüchtern wieder kommen.  Die Gipsschienen wurden durch zwei Schienen ersetzt, die man einfach öffnen kann. Am Spätnachmittag wurde ich dann Not-operiert. Es wurde eine Platte in das rechte Handgelenk eingebracht und das Karpaltunneldach gespalten. Bis 22:30 Uhr war ich im Aufwachraum, dann wurde ich in ein Zweibettzimmer auf Station 38 gebracht.

  • 10.07.2019: Es ging mir eigentlich ziemlich gut, fast keine Schmerzen, nur Bewegungseinschränkungen weil die Schiene am linken Arm 45° betrug und das rechte Handgelenk in einer Armschiene war. Am linken Oberschenkel bildete sich ein sehr starker Bluterguss. Aber eigentlich konnte ich mich ganz gut an- und ausziehen (Rock mit Gummizug, Flipp-Flopps usw.) nur Waschen musste man mich. Meine Bettnachbarin Gaby und ich verstanden uns prächtig, wir halfen uns gegenseitig und lachten viel und hatten viel Spaß.

  • 15.07.2019: Nach einem ruhigen Wochenende dann endlich die Entlassung. Für 2 Wochen kam ein Sozialdienst, der mich gewaschen hat und als dann die Schiene am linken Ellbogen entfernt wurde, verzichtete ich auf deren Hilfe. Meine Mutter kam 2-3 Mal noch 3 Wochen lang, danach dann wieder auf mich gestellt.
    Der linke Ellbogen war etwas gebeugt, aber durch Dehnübungen meinerseits war bald wieder alles als wäre nichts gewesen. Das Handgelenk wurde nur passiv von der Physiotherapeutin bewegt, danach wieder in die Schiene.

  • 20.08.2019: Die Schiene sollte jetzt auch am rechten Handgelenk abgenommen werden. Starke Druckschmerzen allerdings den ganzen Tag über lassen mich verzweifeln. Schmerzmittel wirken nicht, das Handgelenk ist fast steif und auch noch ziemlich dick. Physio und Lymphdrainage, ebenso Ergotherapie (Handtherapie) bringen nur leichte psychische Besserung, der Frust breitet sich immer mehr aus.

  • September 2019: Die Schwellung geht nur langsam zurück, die Schmerzen sind immer noch sehr stark, das Handgelenk ist auch immer noch fast steif. Die Hoffnung auf baldige Besserung hat sich zerschlagen, evtl. bleibt das Handgelenk steif, aber hoffentlich lassen die Schmerzen irgendwann nach. An beiden Schneidezähnen wurde aufgrund zunehmender Schmerzen je eine Wurzelbehandlung begonnen.
    Ich sollte ja noch nicht Laufen gehen, so lange das Handgelenk nicht verheilt ist (und das kann noch ein paar Monate dauern), aber ich probierte es doch 1x. Das ging ganz gut, aber die Lust auf Laufen bleibt irgendwie aus.

  • Oktober 2019: Keine Besserung!


Freitag, 29. März 2019

Mein neues Fahrrad

Am 21. März 2019 war es endlich so weit, mein neues Fahrrad von der Firma Böttcher Fahrrad GmbH, vom Fahrradhändler meines Vertrauens (Fahrradladen Lindengasse) mit mir zusammen selbstkonfiguriert, wurde geliefert und konnte von mir abgeholt werden.


Ich bin jetzt auch Mitglied im ADFC (Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club) und dort wurde das Fahrrad codiert. Ich habe vor, an einigen Fahrradtouren des ADFC teilzunehmen (wenn meine Migräne mich nicht hindert) und werde dann mit Sicherheit ein paar Berichte evtl. mit Bildern verfassen.

Freitag, 15. Februar 2019

My 30 day challenge Februar 2019

 Thema Februar 2019:

30 Tage etwas Künstlerisches tun

Ich möchte 30 Tage lang täglich ca. 15 Minuten etwas Zeichnen/Malen.

Auf die Idee hat mich das ebook "Kunst vorm Frühstück gebracht. Dort steht, dass man keine Kurse besuchen muss, um kreativ sein zu können.

Ich habe ja schon ein paar Zeichnungen gemacht und die waren nicht so schlecht. Aber ich habe immer nur von anderen Zeichnungen abgezeichnet. Gerne würde ich aber einfach zeichnen, was ich sehe. Deshalb versuche ich es jetzt mit diesem Challenge.

Start: 15.02.2019

Sonntag, 10. Februar 2019

Über das Altwerden

"Alt werden ist immer noch die einzige Möglichkeit, lange zu leben"

[Hugo von Hoffmansthal]