Dienstag, 15. Dezember 2015

Weihnachten 2015

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit!


Was ich mir wünsche?

  • Ich wünsche mir, dass dieses Jahr keine Tiere mehr wahllos verschenkt und dann wieder im Tierheim abgegeben werden. 
  • Und ich wünsche mir, dass das Bewusstsein für das Leid der Tiere, vor allem sog. Nutztiere größer wird. Wie wäre es, mal auf die Weihnachtsgans/den Weihnachtsbraten zu verzichten? 
  • Und ich wünsche mir, dass auch Menschen, die nicht perfekt sind (wie der kleine Bär, dessen Mund verkehrt herum aufgenäht wurde) mehr Akzeptanz und Liebe erfahren 
Das Bild ist aus dem Zeichentrickfilm "Die Geschichte vom Teddy, den niemand wollte". Ich liebe diesen Film sehr und sehe ihn mir jedes Jahr in der Weihnachtszeit an.

Mittwoch, 11. November 2015

"Winterpause"

Nachdem ich in diesem Jahr immerhin 5 Halbmarathon gelaufen bin, wird es jetzt Zeit, mich ein bisschen auszuruhen.

Im Winter habe ich Probleme mit Asthma - vor allem, wenn es draußen kalt und feucht ist. Ich kann natürlich ein Mal in der Woche (Mittwochs 18:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr) zum Glück bei mir in der Firma Indoor laufen. Sollte der Winter so mild werden, wie letztes Jahr, habe ich gute Chancen, im März zum Welt-Down-Syndrom-Marathon-Tag wieder durchstarten. Aber "wos gwies was mer net" wie die Franken so schön sagen.

Evtl. werde ich auch ein Mal die Woche versuchen, auf meinem Ergometer meine Fitness zu halten oder im Fitness-Studio auf das Laufband gehen. aber das weiß ich noch nicht. Im Moment hat es - Mitte November - draußen noch 15°C. Das nutze ich, so lange es geht.

Wenn das Wetter passt, dann versuche ich an den Winterläufen und am Nikolauslauf von www.runningconcepts.de teilzunehmen. Am 6. Januar ist wie immer der Stundenlauf von Roland.

Was geht werde ich versuchen, ansonsten, werde ich einfach den Winter dazu benutzen, zu regenerieren und mich wieder mal meinen kreativen Aktivitäten widmane: Zeichnen, Nähen, Musizieren.

Sonntag, 8. November 2015

Mein fünfter Halbmarathon


Beim 11. TÜV Rheinland IndoorMarathon habe ich dieses Jahr erstmals nicht nur - wie in den 10 vergangenen Jahren - die Teilnehmerorganisation einschließlich Wettkampfbüro mit Startnummernausgabe gemanaget, ich bin anschließend mit der Startnummer 13 auch den Halbmarathon mitgelaufen.

Es war toll, einmal mit den inzwischen bekannten Läufern mitzulaufen. Viele haben mir auf den Rücken geklopft und mich angefeuert. Es war ein sogenanntes "Heimspiel".

Warum ich doch so lange gebraucht habe? Na ja, die Stufen bin ich langsam hochgegangen - und ich habe zwei Pausen gemacht, um kurz mit der Rhythmusband Ritmo Candela mitzuspielen, schließlich mache ich das schon seit vielen Jahren und wollte dieses Jahr natürlich auch dabei sein.

Es war ein toller Tag und ich bin stolz auf mich, weil ich trotz des Stresses der vergangenen Tage, Migräne am Abend zuvor und der Startnummernausgabe 3 Stunden lang vor der dem Lauf den Halbmarathon geschafft habe!

Mein Laufbericht




Samstag, 3. Oktober 2015

Mein vierter Halbmarathon

Nachdem ich die ganze Woche Probleme hatte mit einem dicken Knöchel (unbekannte Ursache) war ich nicht sicher, ob ich würde laufen können. Ich beschloss dann, zumindestens an der Startlinie zu stehen und getreu meinem Motto "Loslaufen" die Startline zu überqueren.

Ich hatte einen tollen Mitläufer, der ein Tempo lief, das mir gut gefiel, ungefähr so schnell wie ich, wenn ich schneller laufe. Es stellt sich heraus, dass er schon öfter beim TÜV Rheinland IndoorMarathon mitgelaufen ist (ich bin dort im Organisationsteam) - er war mir irgendwie gleich bekannt vorgekommen, als Erwin ihn mir vor dem Start vorgestellt hatte.

Ich hatte vorher überlegt, bei Kilometer 10, also in der Start-/Zielzone am Opernhaus evtl. aufzuhören und dann nach Hause zu laufen, aber meinem Knöchel ging es immer besser. Irgendwann war ich sogar ganz schmerzfrei (auch später zuhause war der Knöchel nicht dicker und ich hatte keine Schmerzen mehr).

Ab Kilometer 17 wurde ich dann langsamer, aber mein Mitläufer Günther Kiefhaber motivierte mich und baute mich auf, so dass ich am Ende den Halbmarathon unter 2:30 schaffte. Die Zeit war nur 20 Sekunden langsamer als vor zwei Wochen in Pleinfeld beim HM beim Seenlandmarathon. Vielen Dank Günther!

Hier mein Laufbericht

Sonntag, 20. September 2015

Mein dritter Halbmarathon am 20.09.2015

Heute Halbmarathon beim Seenlandmarathon in Pleinfeld. Das Wetter war durchwachsen, 16°C und ab und zu Migränewolken und kalter Wind. Aber ich war passend gekleidet, ich hatte ein Hoodie an, wo ich die Ärmel runter oder raufziehen konnte, je nach Bedarf. Die Steigungen waren auch nicht von schlechten Eltern, insgesamt 313 Höhenmeter aufwärts und natürlich dann auch wieder abwärts. Alle 4 Kilometer eine Versorgungsstation und ich war dieses Mal nicht allein, vor mir konnte ich viele Läufer sehen und auch hinter mir, ich habe immer mal jemanden überholt - und mich überholen lassen, ab Kilometer 17 wurde ich langsamer, aber das macht nichts, der Durchschnitt ist toll und die 2:30 sind auch geknackt.
Hier gibts mehr Infos.     -    Hier geht's zum Laufbericht.

Sonntag, 23. August 2015

Mein zweiter Halbmarathon am 23.08.2015

Nachdem ich gestern Migräne hatte, wusste ich nicht, ob ich heute den "Nürnberger Halbmarathon", zu dem ich mich im Juni angemeldet hatte, laufen könnte. Aber heute Früh ging es mir nicht so schlecht.

Um 7:00 Uhr die Startunterlagen abgeholt (weil ich zwischendurch auf den 10er umgemeldet hatte musste ich wieder ummelden) - und die Startnummer 777 bekommen!

Und dann ging's um 9:00 Uhr mit erst Mal nur 16°C  in den Nürnberger Reichswald mit zwei gewaltigen Steigungen und auch zwischendurch immer wieder kleinere Anstiege. Mittlerweile stieg das Thermometer auch an, die Sonne schien durch die Bäume, es war sehr angenehm.

Es war ziemlich anstrengend und nachdem ich kurz nach dem Lauf Kopfschmerzen bekam und Nachmittags Migräne wegen eines erneuten Wetterumschwungs hatte, habe ich den Verdacht, dass das bereits während des Laufs Einfluss auf meinen Lauf hatte, der irgendwie nicht ganz so locker war.

Aber die Zeit ist trotzdem ziemlich gut, ich war auch nicht Letzte (drei Läufer kamen noch nach mir ins Ziel). Ich bin froh, dass es ein Migräneloch gab und ich den Lauf trotzdem genießen konnte.

Mehr Infos gibt es hier.
Den Laufbericht findet ihr hier.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Tage wie diese....

Heute war wieder einer der schlimmen Migränetage. An Tagen wie diesen ist mein Leben anders - ganz anders, als an "normalen Tagen". Die Bedeutung von Dingen und auch Gefühlen verschiebt sich. Eine große Angst überdeckt auch den Rest von Lebensfreude.

Ich leide an Basilarismigräne, eine selternere Migräneform, dessen Zentrum das Zentralnervensystem ist. Diverse Symptome sind einem Schlaganfall auch sehr ähnlich. Mancher Migränepatient mit einem Basilarismigräneanfall ist schon mit Verdacht auf Schlaganfall in die Klinik eingewiesen worden. Bekannt ist auch, dass Menschen mit Basilarismigräne durchaus auch bei einem Anfall einen Schlaganfall erleiden können.

Ein Migräneanfall ist nicht wie der andere. Manche Anfälle sind sich von den Symptomen ähnlich, aber es gibt auch Anfälle, die ich so noch nie erlebt habe. Und so ein Anfall macht große Angst. Die Realität verschiebt sich teilweise und was gestern noch wichtig war ist heute unwichtig, was gestern noch normal war, ist heute ein großes Problem.

Meine Migränetrigger sind Wetterumschwünge. Von schlechtem Wetter nach schönem habe ich meist starken Drehschwindel, umgekehrt mehr Schwankschwindel mit diversen zusätzlichen körperlichen und seelischen Symptomen, die niemand einer Migräne zuordnen würde.

Wie zum Beispiel der Anfall von heute Morgen. Ich wachte mit großem Unruhegefühl auf, mein Körper kribbelte, wie wenn viel zu viel Adrenalin ausgeschüttet würde, ich hatte starkes Herzrasen und das Herz pochte wie ein Hammer von innen an die Rippen. Alles drehte sich. Dann kamen die Magen-/Darmkrämpfe und der Durchfal und die Unterzuckerung. Den ganzen Tag hatte ich ein Unwirklichkeitsgefühl, ganz so, als sei ich in Trance. Ich lag heute nur auf dem Sofa und versuchte mich nicht zu bewegen, so blieb die Welt einigermaßen im Gleichgewicht. Die Kopfschmerzen waren einigermaßen erträglich. Erst als das Wetter sich besserte, ging es mir langsam besser.

Tage wie diese sind verlorene Tage - ca. 1/8 meines Lebens ist Qual und Angst und Schmerz und verloren. Und leider stehen die meisten restlichen Tage meines Lebens im Schatten dieser verlorenen. Tage.

Freitag, 24. Juli 2015

Zahnschmerzen!

Mein Zahnmartyrium:
20.07.2015: seit Anfang der KW 30 habe ich Zahnschmerzen, rechts oben, wo ich eigentlich nur Brücken und Kronen habe. Aber eigentlich weiß ich gar nicht genau, wann das angefangen hat, ich glaube, ich hatte die Woche vorher schon ganz leichtes Ziehen im rechten Oberkiefer.

21.07.2015, Dienstag: ein Drücken in einem Zwischenraum. Ich dachte, ich hätte mir was reingebissen und bin vorsichtig mit der Zahnseide reingegangen, sofort hat es geblutet. Irgendwie tat mir dann die ganze rechte obere Seite immer mehr weh.
Da ich am Freitag den 24.07.2015 (meinem ersten Urlaubstag) eh einen Zahnarzttermin gehabt hätte, nahm ich ein paar Schmerztabletten und hoffe das Beste.

23.07.2015, Donnerstag: früh meinen ersten Schluck Kaffee getrunken, es fuhr ein scharfer Schmerz rechts oben rein. Das war in der Arbeit. Ich hatte außerdem heftige Migräne, so dass ich frühzeitig nach Hause gehen musste.
Ich legte mich zuhause hin, aber die Zahnschmerzen wurden immer heftiger, vor allem der Schmerz, wenn ich etwas Warmes trank, auf kalt habe ich nicht reagiert. Ich quälte mich dann mit meiner Migräne zum Zahnarzt. Eine Diagnose konnte nicht wirklich gemacht werden, auch nicht welcher Zahn das alles auslöste. Es wurde eine "Tasche" gereinigt, die entzündetes Material enthielt. Und am nächsten Tag hatte ich ja auch noch einen Termin, wo man dann gucken wollte, ob diese Entzündung die Ursache gewesen war.
Nachdem die Spritze abgeklungen war, war Abends erst alles gut, danach bemerkte ich starke Schmerzen, wenn ich einen bestimmten Zahn nur berührte. Mit Schmerztabletten habe ich den Abend rum bekommen. Ich hoffe, morgen wird die Ursache gefunden!

24.07.2015, Freitag: heute früh bekam ich einen Anruf aus der Zahnarztpraxis, dass ich nicht kommen solle, weil es kein Wasser gäbe und man bot mir einen Termin gleich am Samstag früh um 9:00 Uhr an (meine Zahnarztpraxis ist eine Zahnklinik, wo man auch Samstags Termine bekommt). Den Freitag habe ich dann auf dem Sofa mit Schmerzmittel verbracht. Gegessen habe ich seit ein paar Tagen nicht mehr sehr viel, Freitag nur einen grünen Smoothie, wo man nicht kauen muss. Jede Berührung mit dem Zahn tut Hölle-weh.

Habe heute auch mit meiner Tante gesprochen, die früher Zahnarzthelferin war und heute Heilpraktikerin. Sie meinte, der Zahn, der mir weh tut (Nr. 14) ist der Zahn, der dem Darm zugeordnet ist. Ich verstehe davon nichts, aber mit der Verdauung habe ich seit einiger Zeit Probleme. Evtl. hat der Darm  auf eine bereits bestehende Zahnproblematik reagiert.

Andere Möglichkeit: ich habe den Nerv "traumatisiert", indem ich wieder mal Bonbons zerbissen habe. Letzte Woche haben wir die Brücke (Zähne 15-18), auch rechts etwas weiter hinten glätten müssen, weil ein bisschen Keramik abgesprungen war (ich bin ein chronischer Bonbon-Zerbeißer!). Mal schauen, wichtig ist zunächst, dass die Schmerzen aufhören!

25.07.2015, Samstag: heute bekam ich eine Wurzelbehandlung, die Krone wurde aufgebohrt und es stellte sich heraus, dass die Nerven bereits beide abgestorben sind. Nekrotisches Gewebe wurde entfernt und Cortison in die Wurzelkanäle eingebraucht, um die bestehende Entzündung zu mildern. Nachdem die Spritze nicht mehr gewirkt hat, nur noch ein leichtes Stechen an einer bestimmten Stelle wenn ich zubeiße. Ich bin sehr froh! Nächster Termin: 3.8.

Fortsetzung folgt

Mittwoch, 8. Juli 2015

Heißes Wetter

Ich habe die heißen Tage bis 37°C sehr gut durchgestanden. Natürlich habe ich auch geschwitzt, aber es ging mir so gut, dass ich sogar in der Mittagspause in der Arbeit in der Mittagszeit spazieren gegangen bin.

Aber dann der Wetterumschwung. In ziemlich kurzer Zeit kam ein starkes Gewitter auf und die Regentropfen wirbelten wild durcheinander. Das ganze dauerte aber nicht wirklich lang.

Aber genau das ist das Schlimme: der Umschwung. Da fängt die Welt an, sich zu drehen, der Magen rebelliert, mir ist so übel, das ich mich von der Toilette nicht weit emtferne (auch deshalb, weil ich bei Migräne Probleme mit der Verdauung bekomme ;-) ).

So ein Umschwung ist eine große Belastung für den Körper - und vor allem für meinen, der von Basilarismigräneanfällen monatlich je nach Wetterlage mindestens 10x - heimgesucht wird.


Sonntag, 21. Juni 2015

Geschafft: Mein erster Halbmarathon


Geschafft: Mein erster Halbmarathon bei einer Veranstaltung: Metropolmarathon Fürth 2015. Meine absolute Bestzeit: 2:33 Stunden. Das ist eine Geschwindigkeit von 8,2 k/h und eine Pace von 7:19 (1411 kcal ;-) ) .

Es war kühl mit hoher Luftfeuchtigkeit und auch ein paar Tropfen Regen fielen.

Es war sehr aufregend. Ich habe mir wieder jemanden ausgeguckt, an den ich mich dranhängen konnte. Thomas mit einer neoorangenen Short und gleichfarbigem Shirt. Hinten auf dem Shirt stand:"Greuter Fürth - 39 - Iceman". Bis KM 18 hatte ich ihn immer im Blick, einmal überholte ich ihn sogar einmal für kurze Zeit. Wir unterhielten uns danach noch ein bisschen.  Er kommt aus Nürnberg ;-)

Allerdings habe ich während des Lauf auch leichten bis mäßigen Schwindel verspürt, da ich aber keine sonstigen Probleme hatte, dachte ich, es kann nur eine Migräne sein - deshalb habe ich mir gedacht, ich laufe, so lange ich es einigermaßen schaffe, ansonsten waren ja an jeder Verpflegungsstelle (und da gab es sehr viele) Sanitäter oder Feuerwehr. Also lief ich weiter und habe es auch wirklich geschafft. (Zuhause angekommen, bekam ich Nachmittags dann tatsächlich eine heftige Migräne ;-).)

Hier der Laufbericht.





Mittwoch, 6. Mai 2015

Mein nächstes Ziel: Halbmarathon

Ich habe mich für den Halbmarathon am 21.06.2015 beim Metropolmarathon in Fürth angemeldet. Ich möchte endlich meinen ersten Halbmarathon laufen. Beim Metropolmarathon ist der Start um 9:30 Uhr und Zielschluss auch für den Halbmarathon um 15:00 Uhr.

Also wenn ich es nicht schaffe, in 5 1/2 Stunden ins Ziel zu kommen, dann weiß ich auch nicht weiter ;-).

Mehr Infos gibt es hier: http://www.metropolmarathon.de/.

Montag, 2. März 2015

Von Lärchen und Eulen

"Nachteulen" beschreibt sie schön: die Menschen, die Nachts aktiv sind und tagsüber müde. Lärchen hingegen springen früh aus dem Bett und werden Abends schneller müde.

Genauso, wie es Sinn macht, dass 20% der Menschheit (und auch der Tiere) hochsensibel sind, genau so macht es für die Natur Sinn, Tag- und Nachtmenschen zu haben: die Sippe muss  nicht nur am Tag bewacht werden, sondern vor allem in der Nacht, wenn die meisten Sippenmitglieder schlafen.

Diese innere Uhr wird von vielen Proteinen reguliert, die von verschiedenen Genen in der DNA geschaffen werden.

Was unterscheidet nun die einzelnen Spezies? Hier ein paar  Merkmale (die bei jedem mehr oder weniger ausgeprägt sind)

Tagmenschen:
  - Vorteile:
  • sind überwiegend die besseren Studenten
  • haben meistens bessere soziale und gesellschaftliche Merkmale (wie z. B. Eigeninitiative, Optimismus, sind weniger anfällig für Depressionen oder Süchte)
  - Nachteil:
  • sie sind früh energiegeladen, verlieren diese Energie aber relativ schnell 

Nachtmenschen:
  -Nachteile:
  •  haben täglich einen "social jetlag" wenn sie früh aufstehen müssen
  • haben weniger weiße Gehirnsubstanz, die nötig ist, damit die Neuronen kommunizieren können (weniger Nervenbahnen können die Wohlfühlhormone Serotonin und Dopamin nicht so effizient weiterleiten), deshalb vermehrt Depressionen
  - Vorteile:
  • sind überwiegend kreativer
  • haben höhere kognitive Fähigkeiten (dazu zählen: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Probleme lösen, Planen, Orientieren)
  • ein höherer Cortisolspiegel bereitet den Körper auf unmittelbare Gefahren vor und das führt zu höherer Risikobereitschaft (kann zu finanziellem Vorteil sein)
Reaktionstests mit Tag-/Nachtmenschen führten zu dem Ergebnis, dass beide Spezies gleiche Reaktionen zeigten, nach 10 Stunden Wachsein haben aber die Nachtmenschen die Nase vorne.

Übrigens. durch Hormonwandel tendieren viele Jugendliche dazu, nachtaktiv zu sein, wenn sie erwachsen werden haben aber die genetischen Vorgaben wieder das Sagen.

Quelle: www.asapscience.com



Und ich? Ich gehöre seit je her zu den typischen "Nachteulen".

Sonntag, 1. März 2015

My 30 day challenge März 2015

 Thema März 2015:

Jeden Tag nur vegan essen.

Nachdem ich mich jetzt über vegetarisch und vegan ein bisschen informiert habe, habe ich beschlossen ein 30-Day-Challenge daraus zu machen und 30 Tage lang (bzw. einen Monat) nur vegan zu essen.

Mein Helfer soll das Einsteigerbuch von Rüdiger Dahlke: "Vegan für Einsteiger: In 4 Wochen zu einem gesunden, nachhaltigen Leben" sein.

Hintergrund ist nicht nur die Gesundheit, sondern die Art und Weise, wie mit "Nutztieren" umgegangen wird. Ich liebe Tiere und glaube, dass sie ebensolche Gefühle haben wie wir. 

Update: Ich habe das durchgehalten und bin jetzt auf dem besten Wege, ein "Vollveganer" zu werden. Meine Restbestände an Kosmetika werde ich noch verwenden, denn die Tiere sollen nicht für die "Müllkippe" gestorben sein. Danach werde ich mich auch hier informieren und vegane Produkte kaufen.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Grundrezept Vegane Cup Cakes

Grundrezept Vegane Cup Cakes
  • 190 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Stärke
  • 120 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100 ml Öl (z. B. Bio-Rapsöl)
  • 150 ml Pflanzenmilch (Soja-, Reis-, Mandel-, Dinkel oder Hafermilch)
  • evtl. abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone oder Bio-Orange
Mehl, Backpulver, Stärke, Zucker und Vanillezucker mit einem Schneebesen verrühren.

Öl und Pflanzenmilch dazu geben und mit dem Schneebesen nur solange verrühren, bis alle Zutaten verbunden sind.

Den Teig gleichmäßig auf 12 Förmchen verteilen.
20-25 Minuten im Ofen oder Cup Cake Maker backen. 

5 bis 10 Minuten auskühlen lassen. Danach aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.

Freitag, 13. Februar 2015

Freitag der 13.

Triskaidekaphobie nennt man die Angst vor Freitag dem 13. Warum haben so viele Menschen Angst vor diesem Tag?

 Die 13 zerstört die 12er Ordnung, die Hamonie und Vollkommenheit ausstrahlt (12 Monate, 12 Apostel, 12 Stunden Tages-/Nachtlänge). Die 13 ist eine Primzahl und nur durch sich selbst teilbar - den Menschen sehr suspekt. Früher wurde die 13 "Dutzend des Teufels" genannt.

Für die Christen ist Freitag ein schwarzer Tag, der Tag an dem Jesus gekreuzigt wurde (Karfreitag). Am Tag vor der Kreuzigung waren 13 Personen beim Abendmal (Judas der Verräter als 13.). Freitage wurden als Fastentage den Christen auferlegt, an dem kein Fleisch gegessen werden durfte (kenne ich auch noch aus meiner Kindheit ;-( ).

Viele Hotels und Schiffe vermeiden ein 13. Stockwerk und wenn in einem Restaurant 13 Gäste erwartet werden, wird oft ein zusätzliches Gedeck aufgelegt.

Kurios: Arnold Schönberg war für seine Zwölftonmusik bekannt, seine Kompositionen durften nicht aus 13 Buchstaben bestehen. Geboren wurde er an einem 13. Er starb am Freitag, dem 13 Juli 1951. An diesem Tag hatte er Angst vor dem Tod und blieb im Bett. Er war 75 Jahre alt, die Zwischensumme 7+5 ergab die Zahl 13, das nahm er als Todesohmen. Und 13 Minuten vor Mitternacht an genau diesem Tag hörte sein Herz auf zu schlagen (erster Herzinfarkt 1946).

Goethe blieb an Freitag dem 13. vorsichtshalber im Bett, Otto von Bismark unterzeichnete an solchen Tagen niemals Verträge und Franklin Roosevelt verreiste niemals an 13. und weigerte sich an einem Tisch mit 13 Personen zu sitzen.

In anderen Ländern: Griechenlands Unglückstag ist Dienstag der 13., in Italien Freitag der 17. China meidet die Zahl 4 (klingt ähnlich dem Wort "Tod"), dort, ebenso wie in Mexiko, ist 13 eine Glückszahl (ebenso früher im Römischen Reich).



ICH bin nicht abergläubig, das bringt Unglück! ;-)

Freitag, 6. Februar 2015

Vegetarisch / Vegan?

Ich esse seit vielen Jahren nur sehr wenig Fleisch, ab und zu mal ein Würstchen. Selbst kochen/braten mag ich Fleisch eh nicht, aber mal "3 in a Weckla" oder mal eine Currywurst am Stand in der Innenstadt - das hat mir doch immer gut geschmeckt. Oder mal ein Leberkäse mit Spiegelei oder der gute Sauerbraten von meiner Mutter. Auch wenn mal Fleischeinlage in einem Fertiggericht war, war das in Ordnung.

Aber ich hatte oft auch ein schlechtes Gewissen dabei. Wenn ich im Supermarkt an der Fleischtheke oder dem Kühlregal vorbei gehe, dann sehe ich die Bilder von Schweinen in Pferchen, die sich nicht bewegen können, deformierte Beine haben, Hühner, die kopfüber aus ihren Käfigen hängen, Kücken, die geschreddert werden usw.

Ich möchte gerne vegetarisch essen, evtl. sogar vegan, denn ich finde es auch schrecklich, dass den Kühen ihre Kälber gleich nach der Geburt weggenommen werden. Wie würden wir Menschen das finden, wenn ihnen ihre Kinder weggenommen werden würden?

Jetzt werde ich mich genau informieren, wie man richtig vegetarisch/vegan lebt, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Mein BLOG Fit und Wohl soll die Ergebnisse aufnehmen (damit ich sie auch wieder finde ;-) ).